
Nicht ganz zu unrecht wird jede Ankündigung der marktführenden Suchmaschine, die Faktoren für das Ranking der eigenen Suchergebnisse zu ändern mit Spannung und manchmal auch so mancher Angst verbunden erwartet. Für manches Unternehmen, das sich auf den vorderen Rängen der Suchergebnisse mit den gewünschten Begriffen befindet, kann eine Veränderung stets nur ein Schritt abwärts bedeuten so wie es für einen Bergsteiger, auf auf dem Gipfel steht nur den Blick nach Unten gibt. Doch oft ist die Angst vor der Veränderung größer als die Wirkung der Maßnahme selbst.

Der Linkaufbau per Eintragsservice in Internetverzeichnisse wird vermutlich schon so lange für tot erklärt, wie es solche Verzeichnisse gibt. Und doch spielt er noch immer eine wichtige Rolle. Man kann auf diesem Wege den Linkaufbau auf breitere Beine stellen. Denn jeder neue Eintrag in ein Verzeichnis bedeutet nicht nur einen Link von einer neuen Domain, sondern meist auch von einer individuellen IP. Und auch Verzeichnis ist nicht gleichbedeutend mit Verzeichnis. Es gibt hierbei sehr verschiedene Ansätze, die auch von den Suchmaschinen recht unterschiedlich bewertet werden. So kann man mit dem Eintrag auf sehr bekannten (und vermeintlich starken) Portalen einen interessanten kurzzeitigen Schub für das eigene Projekt erzielen während man auf den kleineren Verzeichnissen einen nachhaltigeren Backlink bekommt, der oft dauerhaft in den Suchmaschinen indexiert bleibt. In Artikelverzeichnissen kann man sich ein themenrelevantes Umfeld selbst um den Artikel herum bauen, während man sich in Webkatalogen den Content oft mit anderen Einträgen teilt.
Interessant ist es zu beobachten, dass ein breit angelegter Linkaufbau und eine Optimierung von einem Suchmaschinen-Experten meist von scheinbar gravierenden Veränderungen der Algorithmen der Suchmaschinen nur geringfügig betroffen ist. Was das eine Verzeichnis an Stärke verliert, mag ein anderes hinzugewinnen. Wer nicht nur einer Strategie vertraut, sondern die Vielfalt der Möglichkeiten für eine gute Verlinkung nutzt, der braucht Pandabären oder anderen Tieren, die vielleicht in Zukunft Angst und Schrecken verbreiten, nicht zu fürchten.